Kategorie: Verein

Olympia leistet gegen Einhausen tapfer Widerstand

Die SG Einhausen wurde in der Fußball-Kreisoberliga ihrer Favoritenrolle gerecht und feierte im Derby beim SC Olympia Lorsch einen verdienten 4:0-Sieg. Ein Schützenfest wie beim 9:0 im Hinspiel blieb auf Grund einer kämpferisch durchaus überzeugenden Lorscher Vorstellung aus, am Erfolg der SGE gab es aber keine Zweifel. „Lorsch war ein unangenehmer Gegner und hat es uns auf dem kleinen Platz schwer gemacht. Unterm Strich steht ein verdienter Arbeitssieg“, urteilte SGE-Spieler Sven Ritzert, während sich Lorschs Trainer Uwe Bertsch ein wenig ärgerte: „Leider mussten wir ab der zehnten Minute einem Gegentreffer hinterherlaufen. Dadurch ist unser Plan, lange die Null zu halten, nicht aufgegangen.“

Die Einhäuser benörigten nach der Führung durch Gaggiano (10.) lange , um die spielerische Überlegenheit auch auf das Endergebnis zu übertragen. Das lag aber auch an der Olympia, die vor allem kämpferische Tugenden in die Waagschale warf. Der frühe Gegentreffer war aber Gift für das Spiel der Platzherren, von denen kaum Torgefahr ausging. Wie schon im Hinspiel konnte sich der Einhäuser Keeper auch diesmal in die Torschützenliste eintragen. Nach einem Foul von SCO-Schlussmann Michael Wahlig an Gaggiano entschied Schiedsrichter Hildenbeutel auf Strafstoß, und diesen verwandelte Gebhardt (65.) sicher zum2:0. Mit diesem Tor war dann auch die Lorscher Gegenwehr gebrochen. Knaup (80.) und erneut Gaggiano (87.) trafen zum Endstand.

Fußball-Veteranen plaudern über ihre Triumphe

Über 60 Personen waren ins Olympia-Clubhaus gekommen. Eine sehr gute Resonanz der sogenannten Meisterdämmerung, mit der der SC Olympia Lorsch zum einen auf alte Meisterschaften zurückblickte und es dabei nicht versäumte, langjährige und verdiente Vereinsmitglieder zu ehren. Etwas eingetrübt war die Stimmung allerdings angesichts des schlechten Gesundheitszustands des Olympia-Ehrenvorsitzenden Heinrich Merkel. Dieser erlitt vor wenigen Tagen einen Schlaganfall und liegt im Heppenheimer Kreiskrankenhaus.

Unter den Gästen waren viele, die es einst zu Meisterehren beim Lorscher Traditionsverein brachten. Zwei davon hatten einen sehr langen Reiseweg zurückgelegt. Holger Molitor, Kapitän der Meistermannschaft von 1981, fand den Weg von seiner Wahlheimat Solingen zurück nach Lorsch. Christoph Todt, Torwart und Kapitän der Meistermannschaft von 1990, lebt inzwischen in Hannover und kam ebenfalls an seine alte Wirkungsstätte zurück.

„Wer alte Meister sehen will, muss normalerweise nach Paris ins Louvre fahren. Heute aber sind alte Meister beim SC Olympia zu sehen“, kündigte Moderator Matthias Bähr die Veranstaltung an. Zunächst stellte er dabei einen Überblick über alle großen Meistermannschaften des Vereins her. Beispielsweise auf die von 1931, durch die der Verein in die damals höchste Klasse aufstieg und Vereine wie Mainz 05, Darmstadt 98 und Wormatia Worms zum Gegner hatte. Mitglied dieser Meistermannschaft war auch Albert Metz, der Großvater des Staatssekretärs in Hessens Justizministerium, Thomas Metz. Der ließ es sich nicht nehmen, ein paar Grußworte an das fußballbegeisterte Publikum zu richten.

Zahlreiche Ehrungen sprach Vorsitzender Christian Eichhorn bei der Ehrungsveranstaltung „Meisterdämmerung“ des SC Olympia Lorsch aus. Der Überblick:

70 Jahre Mitgliedschaft: Heinz Fleschhut und Philipp Leibold.

60 Jahre: Franz Weidenbach und Fritz Denefleh.

40 Jahre (Goldene Ehrennadel): Jürgen Gatscha, Horst Wiemer und Peter Seitz.

25 Jahre (Silberne Ehrennadel): Peter Okos, Bekir Ilhan, Christian Brunnengräber, Bernhard Feick, Alexander Löffelholz, Jürgen Ofenloch, Jens Bäumer und Sven Jakoby

Mit Walter Hartmann, Joachim Donnhäuser, Helmut Schwarz und Wolfgang Heinz hat der Verein nun vier neue Ehrenmitglieder.

Walter Spiwak vom Sportkreis Bergstraße sprach später Ehrungen für große Verdienste aus:

Die größte Auszeichnung wurde dabei Horst Wiemer zuteil, der die Bronzene Ehrennadel des Landessportbundes Hessen erhielt. Eine nicht alltägliche Auszeichnung, die seine langen Verdienste um den SC Olympia Lorsch in besonderer Weise würdigt.

Gerhard Werner und Alfred Horner erhielten die Ehrenurkunde des Landessportbundes.

Während Konrad Diehl die Bronzene Ehrennadel des Sportkreises Bergstraße erhielt, wurden Harald Hoyer und Peter Wahlig mit dem Ehrenbrief des Sportkreises ausgezeichnet. atth

 

Ein eigener italienischer Fanclub

In einer Plauderrunde erzählten alte Veteranen von früheren Meisterschaften. Heinz Fleschhut ließ dabei die Erinnerung an die große Olympia-Meisterschaft von 1955 wachwerden, nach der der SCO in die Landesliga Hessen aufstieg. Wolfgang Heinz war Mitglied der Meistermannschaft von 1974 und hatte, weil seine Spielweise der des italienischen Nationalspielers Sandro Mazzola glich, einen eigenen italienischen Fanclub. Hansi Lieb aus Worms war der Meistertrainer aus dem Jahr 1990 und hob gerade die Disziplin seiner damaligen Mannschaft hervor, der auch der frühere Bundesliga-Spieler Helmut Vorreiter angehörte.

Danach standen zahlreiche Ehrungen an. Zwischenzeitlich aber sorgte das Lorscher Comedy Duo Reinhold Wild und Reinhold Wahlig für Furore. Reinhold „Holdy“ Wahlig imitierte dabei in gewohnter Weise seinen Lieblingspolitiker Dr. Michael Meister – auch das passte zumindest sprachlich zum Thema „Meisterdämmerung“. Die Veranstaltung schloss mit einem 20-minutigen Dokumentationsfilm über den SC Olympia ab. Darin wurde die Geschichte des Vereins lebendig nacherzählt und es wurden verschiedene Perspektiven aufgezeigt. Regisseur des Films ist Philipp Janson, der in der aktuell zweiten Mannschaft des SC Olympia spielt. Als Sprecher standen ihm der Berliner Peter Wagner und die Lorscherin Beate Gärtner zur Seite. atth

 

© Bergsträßer Anzeiger, Mittwoch, 20.01.2016

BA-Master Qualifikationstunier

Wir laden Euch herzlich ein das Qualifikationsturnier im Hallenfußball für das BA-Master  zu besuchen. Die SC Olympia Lorsch richtet das Hallentunier am 2.1. & 3.1.2016 aus.

Es wird wieder viel geboten. Es gibt wieder eine Tombola mit tollen Preisen und natürlich wir auch für das leibliche Wohl gesorgt unter anderem mit leckerem Kuchen.

Ort: Werner von Siemens Halle

Zeit: 2.1.2016 ab 13:00 Uhr und 3.1.2016

 

Hallenturnier
des S.C. Olympia Lorsch 1907 e.V.
am 02. und 03. Januar 2016
in der Werner-von-Siemens-Halle in Lorsch

Liebe Sportfreunde,

die einzelnen Begegnungen könnt ihr den folgenden Seiten entnehmen.

Die Begegnungen der Vor- und Zwischenrunde werden 1 x 12 Minuten gespielt. Die Halbfinals und Finals werden mit einer Spielzeit von 2 x 10 Minuten ausgetragen. Sollte ein K.O.-Spiel unentschieden stehen, wird um 2 x 5 Minuten verlängert. Falls auch dann kein Sieger feststeht, wird bis zur Entscheidung ein Neunmeterschießen stattfinden.

 

Gruppe A: SC Olympia Lorsch, Tvgg Lorsch II, FSG Bensheim, Olympia Lampertheim

Gruppe B: Tvgg Lorsch, SC Olympia Lorsch II, VfB Lampertheim, TSV Auerbach

Gruppe C: Starkenburgia Heppenheim, FSV Einhausen, SSV Reichenbach, SKG Bickenbach

 

 

Vorrunde am 02.01.2016

Die ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe sowie die
beiden besten Gruppendritten erreichen die Zwischenrunde.

Spielzeit 1 x 12 Minuten

13:00 B SC Olympia Lorsch II​- VfB Lampertheim​​ ​_ : _
13:15 B Tvgg Lorsch I​​ ​- TSV Auerbach​​ ​_ : _
13:30 A Tvgg Lorsch II​​ ​- Olympia Lampertheim​ ​_ : _
13:45 A SC Olympia Lorsch I​ ​- FSG Bensheim​​​ ​_ : _
14:00 C FSV Einhausen​​- SSV Reichenbach​​ ​_ : _
14:15 C Starkenburgia Heppenheim ​- SKG Bickenbach​​ ​_ : _
14:30 B VfB Lampertheim​​- Tvgg Lorsch I​​ ​_ : _
14:45 B SC Olympia Lorsch II ​- TSV Auerbach​​ ​_ : _
15:00 A Tvgg Lorsch II​​- FSG Bensheim​​​ ​_ : _
15:15 A SC Olympia Lorsch I​​- Olympia Lampertheim​ ​_ : _ 15:30 C Starkenburgia Heppenheim​- FSV Einhausen​​ ​ ​_ : _
15:45 C SKG Bickenbach​​- SSV Reichenbach​ ​_ : _

16:45 B Tvgg Lorsch I​​- SC Olympia Lorsch II​ ​_ : _
17:00 B TSV Auerbach​​- VfB Lampertheim​ ​_ : _
17:15 A FSG Bensheim​​​- Olympia Lampertheim​ ​_ : _
17:30 A Tvgg Lorsch II​ ​- SC Olympia Lorsch I​​ ​_ : _
17:45 C FSV Einhausen​ ​- SKG Bickenbach​ ​ ​_ : _
18:00 C SSV Reichenbach​​- Starkenburgia Heppenheim​ ​_ : _

 

Tabellen nach der Vorrunde :

Gruppe A ​Gruppe B Gruppe C
1. _______________ ​1. _______________ ​ 1. _______________
2. _______________​2. _______________​ 2. _______________
3. _______________​3. _______________ ​ 3. _______________
4. _______________​4. _______________ 4. _______________

 

Zwischenrunde am 03.01.2016

Spielzeit 1 x 12 Minuten

Gruppe 1 ​Gruppe 2

A1 1. Gruppe A ______________​ ​B1 2. Gruppe A ______________
A2 2. Gruppe B ______________​ ​B2 1. Gruppe B ______________
A3 1. Gruppe C ______________ ​B3 2. Gruppe C ______________
A4 Bester Dritter ______________ ​B4 Zweitb. Dritter______________

Ca. 13:00 Uhr Grußwort durch unseren Schirmherrn,
Herrn Staatssekretär Thomas Metz

13:00 A4 _______________​ ​- A3 _______________​ ​_ : _
13:15 A1 _______________​- A2 _______________ ​ ​_ : _
13:30 B4 _______________​ ​- B3 _______________​ ​_ : _
13:45 B1 _______________​​- B2 _______________ ​_ : _ 14:00 A3 _______________​ ​- A2 _______________ ​_ : _
14:15 A1 _______________​- A4 _______________ ​ ​_ : _
14:30 B4 _______________​ ​- B1 _______________​ ​_ : _
14:45 B2 _______________​- B3 _______________ ​ ​_ : _
15:00 A4 _______________​- A2 _______________ ​_ : _
15:15 A3 _______________​- A1 _______________ ​_ : _
15:30 B1 _______________​- B3 _______________ ​_ : _
15:45 B4 _______________​- B2 _______________ ​_ : _

Tabellen nach der Zwischenrunde :

Gruppe 1 ​ Gruppe 2

1. ____________________​ ​ 1. ____________________​
2. ____________________​ 2. ____________________​
3. ____________________​ 3. ____________________​
4. ____________________​ 4. ____________________

Finalspiele am 03.01.2016

Spielzeit 2 x 10 Minuten

Halbfinale

16:30 HF1 1. Gruppe 1 __________ – 2. Gruppe 2 __________ _ : _
17:00 HF2 1. Gruppe 2 __________ – 2. Gruppe 1 __________ _ : _

Platz 3
(Verlierer HF 1 -HF 2)

18:00
………………………………. – ……………………………….. _ : _

Endspiel
(Sieger HF 1 – HF 2)

18:30
………………………………. – ……………………………….. _ : _

Anschließend Siegerehrung.

 

Gatscha und Brunken sind Trümpfe im Lorscher Derby

Lorsch. Yannick Gatscha und Gernot Brunken haben das Lorscher Stadtduell zwischen dem SC Olympia und der Turnvereinigung entschieden. Die beiden Olympia-Treffer zum 2:0-Heimsieg über den Rivalen entsprangen einer Coproduktion dieses Duos. Das 1:0 bereitete Brunken mit einer exakten Flanke vor, die Gatscha per Kopf zum 1:0 verwertete (23.). Beim 2:0 (57.) spielte Gatscha mit einem langen Ball Brunken frei, der aus zwölf Metern einnetzte.

„Unser Sieg ist nicht unverdient“, sagte Olympia-Funktionär Gerhard Henkes nach dem Abpfiff. Die „gutklassige Kreisoberliga-Partie“ (Henkes) sei über die gesamten 90 Minuten ausgeglichen verlaufen. Auch in Sachen Chancen hätten sich die Kontrahenten auf einem vergleichbaren Level bewegt. Doch während die Tvgg ihre Gelegenheiten nicht nutzte, schlug die Olympia zweimal zu.

Nach dem Rückstand intensivierte die Elf aus dem Ehlried ihre Offensiv-Anstrengungen, ohne sich jedoch entscheidend durchsetzen zu können. Die Platzherren verlegten sich auf Konter, von denen einer schließlich zum 2:0 führte.

Nach dem 1:1 aus dem Hinspiel holte die Olympia (10./20 Punkte) in dieser Saison aus dem innerstädtischen Duell vier Zähler – in der Winter-Tabelle haben allerdings die Turner (9./21) knapp die Nase vorne. Das Thema Abstieg ist für die beiden Lorscher Clubs allerdings noch lange nicht durch.

Olympia Lorsch: Hilbert – Keim, Volk, Edam, Gatscha, Brunken, Held (50. Freund), Hinz, Schramm, Peters (61. Brunnengräber), Jöst.

Tvgg Lorsch: Maas – Drayss, Arifi, Herle, Claus (46. Dewald), Zimmermann, Schmitt, Kissenkötter, Heidt (67. Utermann), Krause, Afshar.

Tore: 1:0 Gatscha (23.), 2:0 Brunken (57.). – Schiedsrichter: Barbu (Frankfurt). – Zuschauer: 250. – Beste Spieler: Gatscha / Afshar. eh

© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 07.12.2015

hoher Besuch am Olympiastand

Am Sonntag, den 29.11.2015 besuchte Landrat Christian Engelhardt, den Weihnachtsmarkt in Lorsch.

Bürgermeister Schönung, Olaf Jünge und Landrat Christian Engelhardt, verweilte hier mit Jonas Schmittinger, am Stand der SC Olympia Lorsch 1907 e.V. zu einem kleinen Gespräch bezüglich der Integration von Neubürgern in Lorsch und der aktuellen Lage der Jugendabteilung der SC Olympia. Christian Schönung zeigte sich erfreut, dass man beim SC Olympia Lorsch, auch Dank des neuen Kunstrasens, mit dem Aufbau einer Jugendabteilung beginnen konnte und sich diese mit bisher 34 Kindern, steigender Beliebtheit erfreut.

Besucht die Olympia auf dem Lorscher Weihnachtsmarkt

Heute beginnt in Lorsch der Weihnachtsmarkt. Wie jedes Jahr ist auch die Olympia mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt vertreten.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns am

27.11.2015 von 16:00 – 22:00 Uhr

28.11.2015 14:00 – 22:00 Uhr

29.11.2015 14:00 – 20:00 Uhr

auf dem Weihnachtsmarkt besucht.

Genießen Sie mit Ihrer Familie einen leckeren Glühwein oder unsere selbst gemachten Kreppel.

SC Olympia – von der Wiege an

Neues Sportgelände, Wiederaufbau der Jugend, deutlich weniger Verbindlichkeiten – der SC Olympia, Lorschs traditionsreicher Fußballclub, ist wieder auf Kurs. Und er hat inzwischen auch einen personellen Umbruch vorgenommen und viele junge Vorstandsmitglieder in seinen Reihen. So kann Vorsitzender Christian Eichhorn auf viele Akteure im geschäftsführenden und erweiterten Vorstand zurückgreifen, die – wie er selbst – erst in den Dreißigern sind.

Einer von ihnen ist der Zweite Vorsitzende Christian Brunnengräber, der heute 34 Jahre alt wird. Und der rennt, so wie es sich für einen gestandenen Fußballer gehört, noch selbst dem runden Leder nach. Egal, ob es bei den Alten Herren oder in einer der beiden aktiven Olympia-Mannschaften ist. Der 1,94 Meter große Brunnengräber war schon oft der Turm im Abwehrbollwerk, ist aber vielseitig verwendbar.

Zehn Pfennig pro Tor

Dass er als Kind letztlich beim Fußball blieb und nicht beim Tennis oder der Leichtathletik (dort war seine Mutter Cornelia einst seine Trainerin) landete, liegt auch an seinem Opa, dem früheren Nationalspieler Ludwig Gärtner. Gärtner, wohl der bekannteste Lorscher Fußballer überhaupt, bestritt von 1939 bis 1941 drei Länderspiele für Deutschland und schoss dabei ein Tor.

Da sah er es gerne, als sein Enkel in seine fußballerischen Fußstapfen trat. Und er belohnte ihn, wenn er Tore schoss oder welche vorbereitete. „Zehn Pfennig gab mir mein Opa pro Scorerpunkt“, erinnert sich Christian Brunnengräber zurück. Für den sportlichen Erfolg gab Christian Brunnengräber alles. „Meine Mutter Cornelia und die damalige Jugendleiterin Frauke Neundörfer haben nur mit dem Kopf geschüttelt, als ich mal wieder mit blutigen Knien vom Hartplatz gekrochen bin“, erinnert sich der Bachelor of Science bei einem Darmstädter Großunternehmen gerne an die Wunden aus so manch hartumkämpfter Fußballschlacht zurück.

Ludwig Gärtner war aber beileibe nicht der einzige Olympianer in Christian Brunnengräbers Ahnengalerie. So zählte nicht nur Adam Gärtner, der Vater Ludwig Gärtners, 1907 zu den Gründern der Olympia, sondern mit Friedrich Jäger auch ein weiterer Uropa des heutigen Zweiten Vorsitzenden. Nicht zu vergessen seine beiden Großonkel Fritz und Adolf Jäger – beide Olympianer vom Scheitel bis zur Sohle. Die Gene in seiner „SCO-DNA“ machen Brunnengräber ein klein wenig stolz. Aber von ihnen alleine macht er sein Engagement nicht abhängig. „Ohne Personen, die ein Ehrenamt bekleiden, wäre eine Stadt nicht lebendig. Ich kann nur jeden dazu ermutigen, sich auf diese Art und Weise am Stadtleben zu beteiligen“, will Christian Brunnengräber durch seinen Einsatz, dem Verein und auch seiner Heimatstadt Lorsch „etwas zurückgeben“. Das ist umso beachtlicher, da Christian Brunnengräber zuletzt mit seiner Lebensgefährtin Eva Wölfelschneider fünf Jahre lang in Büttelborn lebte und er erst seit Frühsommer dieses Jahres wieder sein Quartier in der Lorscher Ziegelhüttenstraße bezog.

Überhaupt: Christian Brunnengräber – Spitzname: „Brunni“ – ist Dreh- und Angelpunkt, ist Integrationsfigur bei der Olympia. „Ich liebe die Geselligkeit eines Mannschaftssports wie Fußball und habe hier sehr viele Freunde gefunden. Ein Wechsel zu einem anderen Verein wäre für mich nie in Frage gekommen“, so Brunnengräber, der sich, bescheiden wie er ist, von der Masse nicht abheben will. Und tut es aber letztlich dennoch.

© Bergsträßer Anzeiger, Freitag, 13.11.2015

Beginn des Hallentrainings

Halloween ist vorbei und somit kann man sich wieder auf den Fußball konzentrieren 🙂

Unsere Jugendmannschaften beginnen nach einer Woche Pause in den Herbstferien nun mit dem Wintertraining in der Sporthalle der Wingertsbergschule.

Natürlich können hier auch Kinder die Interesse haben, Fußball zu spielen /zu lernen vorbeischauen und beim Training reinschnuppern.

 

Trainingszeiten:

G-Jugend (4-6 Jahre) mittwochs 16:30 Uhr – 17:30 Uhr, freitags 16:30 Uhr – 17:30 Uhr

F-Jugend (6-8 Jahre) sowie ältere Kinder: mittwochs 17:30 Uhr – 19:00 Uhr