Olympia strapaziert beim 3:2 die Nerven

"Es war wieder einmal ein seltsames Spiel", sagte Stefan Vogel nach dem 3:2-Sieg von Olympia Lorsch über den TSV Aschbach in der Fußball-Kreisoberliga. Wie üblich strapazierten die Olympia-Kicker die Nerven ihres Pressewarts - und die des restlichen Anhangs. Vor allem die Schlussphase empfand Vogel als "Quälerei".

Der Reihe nach. Zunächst dominierte Aschbach. Manuel Fink schoss an den rechten Pfosten, Dennis Fink drosch den Abpraller an den linken Pfosten (29.). Nach dem Wechsel setzte Carsten Weihrauch den Ball an die seitliche Torumrandung (53.). Die Olympia machte es besser: Drayß (56.) sowie Patel (66.) schossen und köpften ein 2:0 heraus. Die letzten fünf Minuten, inklusive Nachspielzeit, ging es dann noch mal rund im Lorscher Waldstadion. Sandro Riebel verkürzte auf 1:2 (87.), Brunken erhöhte auf 3:1 (88.), erneut Riebel sorgte für den 2:3-Anschluss (89.). Eine letzte Schusschance versemmelten die Aschbacher.

SC Olympia Lorsch: Bäumer - Hofmann, Eichhorn, Peters, Drayß, Nidermayer, Ataman, Patel, Hinz (63. Kihm), Wedel (88. Ilhan), Brunken (88. Weber).

Tore: 1:0 Drayß (56.), 2:0 Patel (66.), 2:1 Sandro Riebel (87.), 3:1 Brunken (88.), 3:2 Sandro Riebel (89.). - Schiedsrichter: Guth (Bickenbach). - Zuschauer: 80. - Beste Spieler: Peters, Niedermayer / Sandro Riebel, Carsten Weihrauch.